Erfolgs-Chancen für deutsche Unternehmen in Brasilien

Brasilien ist mit einer Einwohnerzahl von 207.7 Millionen Menschen in 2017 ohne Frage Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. Deutschland ist nach China, den USA, Argentinien und den Niederlanden fünftgrößter Hauptabnehmer für Brasiliens Güter. Nahezu 1.500 deutsche Unternehmen haben dort ihren Sitz und tragen mit etwa 10% zum industriellen Bruttosozialprodukt bei.

São Paulo gilt mit 1.200 deutschen Unternehmen, wovon etwa 200 Mittelständler sind,  als größter „deutscher“ Industriestandort außerhalb des eigenen Landes. São Paulo ist nach UN-Schätzung in 2015 eine der größten Städte weltweit und rangiert auf Platz vier mit seinen 21,3 Millionen Einwohnern.

Deutsche Unternehmen – deren Produkte und Dienstleistungen – werden in Brasilien überaus geschätzt. „Made in Germany“ ist durchaus ein Begriff und steht für hohe Produktqualität, besondere Arbeitsdisziplin und intelligente Fertigungsprozesse. Allein 2016 importierte Brasilien Waren im Wert von 8,5 Mrd. € aus Deutschland. Es handelte sich vorwiegend um Maschinen, Industriechemikalien, Kraftfahrzeuge und Teile, Arzneimittel, Elektronik und sonstige Fahrzeuge. Hier eröffnet sich auch aufgrund der steigenden Kaufkraft der Brasilianer eine Vielzahl an Möglichkeiten für deutsche Unternehmen.

Exportiert werden vorrangig Rohstoffe wie Eisen- und Kupfererze, Erdöl, Ölkuchen. Nahrungsmittel wie Sojabohnen, Kaffeebohnen, Fleisch/ Geflügel und Zucker. Ausserdem noch Schuhwaren, Eisen und Stahl.

Zu den wirtschaftlich stärksten Industriesektoren in Brasilien zählen die Agrarproduktion, Eisenerz- und Erdölgewinnung und –verarbeitung, ebenso wie die Stahl- und Metallindustrie. Weitere wichtige Produkte kommen aus den Bereichen Transportmittel, Maschinen, medizinische Ausrüstungen, Holz, Kunststoffe, Textilien und Luftfahrt.


Eine Option für deutsche Unternehmen: Fachkräfte aus Brasilien

In Brasilien wird viel Wert auf eine fundierte Ausbildung gelegt. Von den ca. 7 Millionen Studierenden machen die meisten Abschlüsse in den Bereichen Geistes- und Kunstwissenschaften, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Dienstleistungen und Agrarwissenschaften. Eine Vielzahl der Studierenden arbeitet schon während des Studiums in internationalen Projekten, zum Beispiel als Doktoranden. Im Rahmen des akademischen Austauschprogramms „Ciênca sem fronteiras“, studierten bis Juli 2016 rund 6.000 junge Brasilianer an deutschen Hochschulen.


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